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Hohes Venn

Aufmerksam wandern
in der Euregio Maas-Rhein

Aufmerksam wandern
in der Euregio Maas-Rhein

Aufmerksam wandern heißt, die vielen Bilder einer Landschaft — Berge und Flüsse, Wiesen, Felder und Dörfer — nicht nur als deren dauerhaftes Inventar zur Kenntnis zu nehmen, sondern auch ihrem Ursprung und ihren zeitlichen Veränderungen nachzuspüren.
Jedes Einzelbild hat dabei seine eigene Zeitrechnung. Die kulturelle Prägung einer Landschaft durch den Menschen benötigte Jahrhunderte. Die Formung der Berge und Täler dauerte viele hunderttausend Jahre. Und für die Gesteine im Untergrund bemisst sich ihre Entstehungszeit nach Millionen Jahren. Landschaft und Zeit sind untrennbar miteinander verbunden.

Euregio Maas-Rhein

Naturräume der Euregio Maas-Rhein
Naturräume der Euregio Maas-Rhein

Die Euregio Maas-Rhein umfasst den gemeinsamen Grenzraum Belgiens, Deutschlands und den der Niederlande. Dazu gehören auf belgischer Seite die Provinzen Limburg und Lüttich und das Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Dazu gehören die niederländische Provinz Südlimburg und auf deutscher Seite die Städteregion Aachen und die Kreise Euskirchen, Düren und Heinsberg.

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Zeitspirale
Zeitspirale

Die Zeit der Euregio Maas-Rhein reicht sehr weit in die Erdgeschichte zurück, bis in die Zeit des Kambriums und Ordoviziums (542 — 444 Mio Jahre vor heute).

Am Anfang standen Küsten- und Tiefsee-Ablagerungen, die heute im Hohen Venn in Form von schwarzen Tonschiefern und Quarziten als älteste Gesteine der Euregio zutage treten. Nach ihrem ersten tektonischen Zusammenschub in der Silur-Zeit zu einem Kaledonischen Festland breitete sich über diesem in der anschließenden Devon- und Unterkarbon-Zeit ein neues Schelfmeer aus, in dem über eine lange Zeit Sand, Ton und Kalk in unterschiedlicher Mächtigkeit zur Ablagerung kamen. Diese neuen Schichten wurden nach ihrer Verfestigung gegen Ende der Karbon-Zeit im Rahmen eines zweiten, ganz West und Mitteleuropa erfassenden tektonischen Zusammenschubs hoch über den damaligen Meeresspiegel hinausgehoben (Variszisches Gebirge). Seither blieb die Euregio die meiste Zeit Festland.

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Wandergebiete

Aachener Hügelland

Aachener Hügelland

Der geologische Untergrund des Aachener Hügellands besteht westlich und südlich der Stadt Aachen — Schneeberg, Preuswald, Aachener und Burtscheider Wald — aus fast horizontal liegenden Sand- und Kalksteinschichten der Oberkreide-Zeit. Im tiefer gelegenen Aachener Stadtzentrum (Aachener Kessel) und weiter östlich und nördlich – Verlautenheider Höhe und südliches Wurmtal — sind dagegen sehr viel ältere Kalksteine, Sandsteine und Tonsteine aus der Devon- und Karbon-Zeit als deren geologisches Unterlager angeschnitten. Ein großer Teil des Aachener Hügellandes gehört heute zum Stadtgebiet von Aachen.

Thema: Die ganze Geschichte des Aachener Hügellandes

  zu den Wanderungen

Themen

In einer Landschaft hat jedes der vielen Einzelbilder seine eigene Geschichte. Die Zeugnisse ihrer historischen Entwicklung reichen oft mehrere Jahrhunderte zurück. Die Ausgestaltung ihres heutigen Reliefs dauerte viele hunderttausend Jahre. Und für die Gesteine ihres Untergrunds bemisst sich deren Entstehungszeit nach Millionen Jahren.

Zeittabelle
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Zeittabelle
Zeittabelle

In den „Themen” werden die vielen Einzelbilder der Landschaft in diesen größeren zeitlichen Zusammenhang gestellt.